DDIV Die Stimme
07.12.2015 - News

Normenkontrollrat: DDIV sprach für Verwalter

Anfang Dezember fand eine Anhörung zur Einführung einer Berufszulassungsregelung für gewerbliche Immobilienmakler und WEG-Verwalter beim Nationalen Normenkontrollrat (NKR) im Bundeskanzleramt statt. Für die Makler sprachen die Verbände RDM und ivd. Für die Versicherungswirtschaft der gdv und für die bundesweiten IHKs der DIHK. Als Verbraucherschutzorganisation war wohnen im eigentum geladen und für die Immobilienverwalter der DDIV als Branchenorganisation. Der NRK prüft Bürokratieaufwand, die Anfangs- und Folgekosten für Ämter und Behörden, aber auch die Umsetzungskosten insbesondere für klein- und mittelständische Unternehmen.

Der DDIV warb vertreten durch Geschäftsführer Martin Kaßler noch einmal für die Umsetzung des vorliegenden Referentenentwurfes und regte weitere Änderungen wie den Mindestanforderungsnachweis auch für den Mietverwalter an. Ein Vorschlag, der gemeinsam von DDIV, Haus & Grund und dem Deutschen Mieterbund getragen wird.

Verfahren entkoppeln - Verwalter und Makler trennen

Sowohl der RDM als auch wohnen im eigentum forderten, das Verfahren zu entkoppeln und Verwalter und Makler nicht einheitlich gesetzgeberisch zu verfolgen. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, da Makeln eine einmalige Dienstleistung ohne weitergehende Haftungsrisiken für den Makler darstelle, hingegen die treuhänderische Verwaltung oft über Jahrzehnte hinweg erbracht wird und neben viel größeren gesetzgeberischen Anforderungen auch deutlich höhere Haftungsrisiken beinhaltet.

Im weiteren Gesetzgebungsverfahren wird der Normenkontrollrat eine Einschätzung zum laufenden Gesetzgebungsverfahren abgeben. Diese wird insbesondere vor dem Hintergrund von Entbürokratisierung, Kostenbewusstsein, EU-Gesetzgebung und Auswirkungen auf klein- und mittelständische Unternehmen erfolgen.

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