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12.01.2016 - News

Wohneigentum: Knapp 600 Euro Mietersparnis im Alter

 Rentner, die in ihren eigenen vier Wänden wohnen, sparen im Schnitt monatlich knapp 600 Euro Miete. Das entspricht rund 36 Prozent der durchschnittlichen gesetzlichen Rente von 1.678 Euro eines Rentnerhaushalts. Das hat eine Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen ergeben.

Dabei gibt es zwischen West- und Ostdeutschland deutliche Unterschiede. In Westdeutschland müsste im Schnitt eine fiktive Miete in Höhe von 620 Euro pro Monat gezahlt werden. Die Mietersparnis macht 37,5 Prozent der hier pro Rentnerhaushalt gezahlten durchschnittlichen gesetzlichen Rente von 1.653 Euro aus. In Berlin und den neuen Bundesländern beläuft sich die unterstellte monatliche Zahlung auf 481 Euro oder 26,5 Prozent der monatlichen Rentenleistung, die hier bei 1.817 Euro liegt.

Wohneigentum stellt damit die einzige Form der Altersvorsorge dar, die man bereits in jungen Jahren genutzt werden kann und später zu einer spürbaren Entlastung des Haushaltsbudgets führt.