DDIV Die Stimme
Aktuelles
Seite
  • 12.05.2017 - Arbeitsrecht

    Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat einen Fahrplan vorgegeben, der aufschlüsselt, unter welchen Umständen eine heimliche Videoüberwachung der Mitarbeiter verwertbar ist. Urteil: Ein „einfacher” Verdacht genügt – auch gegen eine abgrenzbare Gruppe. Sofern man den Betriebsrat nicht beteiligt, ist das auch für die Kündigung irrelevant. Geklagt hatte im vorliegenden Fall ein Mitarbeiter, der des Diebstahls bezichtigt wurde.

  • 27.04.2017 - Arbeitsrecht

    Ist der Arbeitgeber in der Pflicht, seinen Mitarbeiter vor Beendigung des Jahres in den „Zwangsurlaub” zu schicken oder ist doch der Arbeitnehmer am Ende selbst dafür verantwortlich, seinen Urlaub im laufenden Jahr wahrzunehmen? Die Rechtslage ist verworren. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) legte dem EuGH diese Frage daher zur Klärung vor. Das Urteil steht derzeit noch aus.

  • 31.03.2017 - Arbeitsrecht

    Rufbereitschaft ist nicht mindestlohnpflichtig. Das Landesarbeitsgericht Hessen entschied in einem jüngeren Fall, dass für die Rufbereitschaft eine (angemessene) Pauschale in Zeit oder Geld zu leisten ist, denn es ist keine Arbeitszeit, da der Arbeitnehmer keine Arbeitsleistung erbringt.

  • 16.03.2017 - Arbeitsrecht

    Einen Handwerker im Unternehmen zu bewirten, ohne dafür zu bezahlen, kann ein Kündigungsgrund sein. Der Arbeitnehmer verstößt in dem beschriebenen Fall in schwerwiegender Weise gegen die ihm obliegende Verpflichtung zur Rücksichtnahme auf die Rechte, Rechtsgüter und Interessen des Arbeitgebers verstoßen. Denn er hat im Zusammenhang mit seiner Arbeit rechtswidrig und vorsätzlich gehandelt und das in ihn gesetzte Vertrauen missbraucht.

  • 16.02.2017 - Arbeitsrecht

    Kunden dürfen nicht ohne triftigen Grund Hausverbote gegenüber Arbeitnehmern aussprechen und somit den Betriebsablauf gefährden. Ein Fall des Bundesarbeitsgerichts verdeutlicht, dass die Arbeitgeberin zwar grundsätzlich das Risiko des Arbeitsausfalls trägt. Ein Hausverbot für den Arbeitnehmer durch den Kunden fällt jedoch nicht darunter. Hierfür ist zunächst allein der Arbeitnehmer verantwortlich.

Seite

© Ivalio Ziegenhagen

 

 

 

 

 

 

 

Arbeitsrechts-Experte:

Ivailo Ziegenhagen,
Rechtsanwalt
Ziegenhagen Rechtsanwälte, Berlin

www.wz-anwaelte.de