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16.03.2017 - News

800 statt 410 Euro: Schwellenwert für Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter (GWG) wird erhöht

Wie das Handelsblatt berichtete, wird der Schwellenwert, bis zu dem die Sofortabschreibung sog. geringfügiger Wirtschaftsgüter (GWG) möglich ist, von bisher 410 auf 800 Euro erhöht. Der neue Schwellenwert soll den Plänen der Regierungsfraktionen nach ab dem 1.1.2018 in Kraft treten.

Seit 1965 können Steuerpflichtige Wirtschaftsgüter als Betriebsausgabe berücksichtigen oder als Anlagegüter im Anlageverzeichnis hinterlegen. Die Herstellungs- oder Anschaffungskosten können anschließend auf die Nutzungsdauer verteilt werden.

Die Reform soll insbesondere beim Bürokratieabbau unterstützen und zusätzliche Arbeitsplätze schaffen, da mit der Anhebung der Schwelle weitreichende Aufzeichnungspflichten entfallen. Derzeit ist jedoch noch offen, ob die Neuregelung im noch immer ausstehenden Zweiten Bürokratieentlastungsgesetz verankert wird.