DDIV Die Stimme
17.09.2015 - News

Berufszugangsregelung: Verbände-Allianz geschmiedet

Eigentümer und Mieter unterstützen DDIV-Forderungen

Der Referentenentwurf zur Einführung von Berufszulassungen für gewerbliche Makler und Immobilienverwalter stößt auf breite Zustimmung. Gemeinsam mit dem Deutschen Mieterbund und dem Eigentümerverband Haus & Grund befürwortet der DDIV die Umsetzung des Koalitionsvertrages und die Erhöhung des Verbraucherschutzes vor allem in der Wohnungsverwaltung. Um dem umfassend Rechnung zu tragen, sind allerdings Nachbesserungen im Referentenentwurf zum Gesetz nötig. Den Forderungen des DDIV haben sich auch die Interessenvertreter der Eigentümer und Mieter angeschlossen. Sie wandten sich in einem gemeinsamen Schreiben an die Bundesminister Hendricks, Gabriel und Maas.

hrem Schreiben, die Erlaubnispflicht auf Verwalter von Mietimmobilien und Sondereigentum auszuweiten. Schließlich gehört zum klassischen Tätigkeitsprofil des Immobilienverwalters neben der WEG-Verwaltung auch die Verwaltung von vermieteten Objekten. Hier obliegt dem treuhänderisch tätigen Verwalter eine vergleichbar hohe Verantwortung für die vielfältigen Aufgaben. Welche Bedeutung die Mietverwaltung auch hinsichtlich gerichtlicher Auseinandersetzungen hat, zeigen die rund 280.000 Verfahren, die jedes Jahr auf Mietsachen entfallen. Das sind mehr als 23 Prozent aller Zivilprozesse in Deutschland. Ein Grund mehr den Berufszugang auch für Mietverwalter an verlässliche Bedingungen zu knüpfen und ein Nichteinhalten entsprechend zu ahnden.


Als Berufsverband der Immobilienverwalter hat der DDIV nach Bekanntwerden des Referentenentwurfes eine umfangreiche Stellungnahme mit den geforderten Nachbesserungen abgegeben.

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