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24.11.2015 - News

KfW fördert Maßnahmen zum Einbruchschutz

Im vergangenen Jahr wurden bundesweit mehr als 152.000 Einbrüche polizeilich erfasst. Das ist der höchste Wert der vergangenen 15 Jahre. Um für mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden zu sorgen, hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) aktuell ihr Programm zum altersgerechten Umbau erweitert. Das neue Zuschussprogramm können sowohl Eigentümer als auch Mieter in Anspruch nehmen.

Gefördert werden erstmals der Einbau und die Nachrüstung einbruchhemmender Haus- oder Wohnungstüren. Alarm- und Gegensprechanlagen werden ebenso gefördert wie das Nachrüsten von Fenstern und einbruchhemmenden Rollläden. Der Bund bezuschusst den Einbruchschutz um 10 Prozent der Investitionssumme. Mieter und Eigentümer erhalten für ihre Umbaumaßnahmen mindestens 200 Euro bis maximal 1.500 Euro. Das Programm Altersgerechter Umbau wird auf 12,5 (bisher 10 Prozent) erhöht. Zudem hat die KfW die Mindestinvestitionen von 3.750 Euro auf 2.000 Euro gesenkt.

Für den Einbruchschutz stellt das Bundesbauministerium von 2015 bis 2017 10 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung.

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