DDIV Die Stimme
29.03.2016 - News

KfW fördert Verwaltungsmehrleistungen bei energetischen Sanierungen

Der DDIV war in den vergangenen Wochen mit der KfW im intensiven Austausch, um zu klären inwieweit die Anlage zu den Merkblättern der Programme Energieeffizient Sanieren – Kredit (151, 152) und Investitionszuschuss (430) in Bezug auf Mehrleistungen von Immobilienverwaltern bei energetischen Sanierungen auszulegen ist.

Dort wird der Förderumfang der Maßnahme „Baunebenkosten“ als Kosten der "„Beratung, Planung und Baubegleitung, die im unmittelbaren Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz stehen“" beziffert. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Anfragen beim DDIV, ob darunter auch Mehrleistungen von Immobilienverwaltungen subsumiert werden können.

Der DDIV hat sich nach mehreren Gesprächen nun noch einmal schriftlich von der KfW versichern lassen, dass direkte Verwaltungsmehrleistungen im Zusammenhang mit KfW-geförderten Maßnahmen abgerechnet werden können. Dies gilt im Umfang von 1 bis 3 % der förderfähigen Bausumme. Zusätzliche Kosten, die im Rahmen einer energetischen Sanierung für eine Wohnungseigentümergemeinschaft durch die Immobilienverwaltung anfallen, sind dabei mit einer Rechnung nachzuweisen.

„"Zwar nutzten diese Passage in der Vergangenheit bereits einige Verwaltungen, jedoch freut uns nun die klare Aussage durch die KfW“," so DDIV-Geschäftsführer Martin Kaßler. Erst vor kurzem hatte der DDIV erreicht, dass für die Beantragung von KfW-Zuschüssen eine De-minimis-Erklärung durch den bevollmächtigten Immobilienverwalter für alle Vermieter der WEG ausreicht. Das Beibringen einer schriftlichen De-minimis-Erklärung eines jeden einzelnen vermietenden Wohnungseigentümers entfällt seitdem.

Die aktuell gültige Anlage zu den Merkblättern der KfW-Förderprogramme 151/152 und 430 sind unter folgender Adresse abrufbar: www.kfw.de > Download-Center