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10.11.2014 - News

Grunderwerbssteuer bringt Ländern und Kommunen 25 Prozent Mehreinnahmen

DieGrunderwerbsteuer wird für die Landesregierungen immer mehr zur guten Einnahmequelle. Dem Immobilienboom sei Dank. Allein in den Jahren 2010 bis 2013 konnten sich die Länder hier über Mehreinnahmen von 25 Prozent freuen. Das Pestel-Institut in Hannover prognostiziert auch in den kommenden drei Jahren ein Plus von rund zwölf Prozent. Aktuell hat das einwohnerstärkste Bundesland, Nordrhein-Westfalen, eine Erhöhung der Grunderwerbssteuer von 5 auf 6,5 Prozent ab 2015 beschlossen.


Gemeinsam mit dem Saarland zieht NRW dann mit Schleswig-Holstein gleich. Auch Berlin und Hessen bleiben mit 6 Prozent Grunderwerbssteuer nur wenig darunter. Lediglich Bayern und Sachsen fordern nur 3,5 Prozent der Erwerbskosten ein. Was Immobilienkäufer beim Eigentumserwerb in den Bundesländern an Grunderwerbssteuern ab 2015 bezahlen müssen, finden Sie noch einmal hier:

Schleswig-Holstein    6,5%
Saarland 6,5%
Nordrhein-Westfalen 6,5%
Berlin 6,0%
Hessen 6,0%
Sachsen-Anhalt 5,0%
Bremen 5,0%
Thüringen 5,0%
Niedersachsen 5,0%
Mecklenburg-Vorpommern 5,0%
Rheinland-Pfalz 5,0%
Baden-Württemberg 5,0%
Brandenburg 5,0%
Hamburg 4,5%
Bayern 3,5%
Sachsen 3,5%