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  • 14.07.2017 - Arbeitsrecht

    Arbeitnehmer und Arbeitgeber streiten über den Einbehalt von Portokosten. Streitwert: Monatlich 40,00 Euro. Der Fall landete vor dem Landesarbeitsgericht Niedersachsen. Das Gericht entschied, dass der Arbeitgeber die Differenz zahlen muss. So treten im Arbeitsverhältnis Entgeltdifferenzen oft durch Abrechnungs- oder Meldefehler auf, die nicht dem Arbeitnehmer anzulasten seien.

  • 16.06.2017 - Arbeitsrecht

    Ein Arbeitnehmer wird innerhalb der Probezeit mit einer Kündigungsfrist von zwei Wochen gekündigt. Im Arbeitspapier ist allerdings eine allgemeine Frist von sechs Wochen formuliert. Der Arbeitnehmer klagt, weil er sein Arbeitsverhältnis erst nach sechs Wochen beenden will. Greift innerhalb der Probezeit immer die zwei-wöchige Kündigungsfrist oder ist die allgemein formulierte Frist gültig? Das Bundesarbeitsgericht hat darüber entschieden.

  • 12.06.2017 - Arbeitsrecht

    Ein Arbeitnehmer wird nach langjähriger Unternehmenszugehörigkeit gekündigt, weil sein Arbeitgeber die Qualität seiner Dienste zum wiederholten Male bemängelt. Reicht die subjektive Wahrnehmung über die Arbeitskraft eines Angestellten aus, eine einseitige Kündigung auszusprechen? Das Landesarbeitsgericht der Stadt Köln entschied über den Sachverhalt in zweiter Instanz.

  • 12.05.2017 - Arbeitsrecht

    Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat einen Fahrplan vorgegeben, der aufschlüsselt, unter welchen Umständen eine heimliche Videoüberwachung der Mitarbeiter verwertbar ist. Urteil: Ein „einfacher” Verdacht genügt – auch gegen eine abgrenzbare Gruppe. Sofern man den Betriebsrat nicht beteiligt, ist das auch für die Kündigung irrelevant. Geklagt hatte im vorliegenden Fall ein Mitarbeiter, der des Diebstahls bezichtigt wurde.

  • 27.04.2017 - Arbeitsrecht

    Ist der Arbeitgeber in der Pflicht, seinen Mitarbeiter vor Beendigung des Jahres in den „Zwangsurlaub” zu schicken oder ist doch der Arbeitnehmer am Ende selbst dafür verantwortlich, seinen Urlaub im laufenden Jahr wahrzunehmen? Die Rechtslage ist verworren. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) legte dem EuGH diese Frage daher zur Klärung vor. Das Urteil steht derzeit noch aus.

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Ivalio Ziegenhagen

© Ivalio Ziegenhagen

 

 

 

 

 

 

 

Arbeitsrechts-Experte:

Ivailo Ziegenhagen,
Rechtsanwalt
Ziegenhagen Rechtsanwälte, Berlin

www.wz-anwaelte.de