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16.01.2017 - News

Weniger Zwangsversteigerungen in Deutschland

Die Zahl der Zwangsversteigerungen von Immobilien ist im vergangenen Jahr weiter gesunken. Dies teilte der Fachverlag Argetra aus Ratingen mit. Insgesamt seien rund 31.000 Gerichtstermine angesetzt worden – 7.000 weniger als noch 2015. Grundlage der Auswertung ist die Untersuchung von Zwangsversteigerungsterminen von etwa 500 Amtsgerichten.

Unter den Hammer kamen Immobilien im Wert von 4,85 Milliarden Euro. 2015 lag diese Zahl bei etwa 6 Milliarden Euro. Finanzielle Engpässe drohen den Eigentümern oftmals bereits bei unerwarteten Reparaturen oder Sanierungen am Gebäude, die je nach Umfang rasch teuer werden und finanzielle Schieflagen verursachen können. Dies spiegelt sich auch in den Ergebnissen des Argetra-Verlages wider: so wurden in mehr als zwei von drei Fällen Eigentumswohnungen oder Ein- und Zweifamilienhäuser zwangsversteigert.