DDIV Die Stimme
26.04.2017 - News

Bündnis-Forum diskutiert Wege zur Baulandmobilisierung

Die Kosten für den Wohnungsneubau steigen und auch Grundstücke verteuern sich. In vielen Städten stellt sich zunehmend die Frage, wie bezahlbarer Wohnraum sichergestellt werden kann. Das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen diskutierte am 25. April in hochkarätiger Runde, wie mit mehr Bauland zentrale Voraussetzungen für mehr Wohnungsbau geschaffen werden können.

Bündnis-Forum diskutiert Baulandaktivierung

Bundesbauninisterin Barbara Hendricks begrüßte die Teilnehmer aus der bundesdeutschen Immobilienwirtschaft und lobte die bisherigen Erfolge der Bündnisarbeit. „Gemeinsam mit den Bündnispartnern ist uns eine Trendwende auf dem Wohnungsmarkt gelungen. Unterm Strich werden wir in dieser Legislaturperiode mehr als eine Millionen Wohnungen fertigstellen. Das ist ein großer Erfolg aller am Bündnis beteiligten.” Die Ministerin warb daher für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit im Bündnis auch in der nächsten Legislaturperiode.

Im Zentrum der Diskussion stand am 25. April das Thema „Baulandmobilisierung”. Damit bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden kann, bedarf es der Bereitstellung des erforderlichen Baulands in den Kommunen. Diskutiert wurden dabei alte und neue Instrumente der Baulandmobilisierung und die praktischen Erfahrungen verschiedener Kommunen.

Klimaschutzziele im Blick

Die Bündnisarbeit ist dabei auch geprägt von der Vereinbarkeit von Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit beim Wohnungsbau, damit das gemeinsame Ziel eines nahezu klimaneutralen Gebäudebestands bis 2050 nicht aus dem Blickfeld gerät. Das Bündnis entwickelt daher neue und wirtschaftliche Ansätze für eine technologieoffene Senkung des Treibhausgasausstoßes.

Detaillierte Informationen über die Bündnisarbeit stehen unter: » www.bmub.bund.de/buendnis-wohnen zur Verfügung.

Der DDIV ist mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) aktiv in die Bündnisarbeit eingebunden.