DDIV Die Stimme
27.06.2017 - News

Projekt „Pro House“: DDIV engagiert sich in Zentralasien

Auf Initiative der Wohnungswirtschaft Osteuropa (IWO) wurde im Dezember 2016 das Projekt „Pro House – Professional Housing Management in Kazakhstan and Uzbekistan” ins Leben gerufen. Das Projekt zielt auf die Gründung nationaler Vereinigungen und Verbände professioneller Wohnungsverwalterinnen und -verwalter in Kasachstan und Usbekistan. Als deutsche Projektpartner gehören der DDIV und das EBZ zum internationalen Konsortium.

Energieeffizienz und Nachhaltigkeit nach Zentralasien tragen

Die Wohnungswirtschaft in Zentralasien ist anders strukturiert als in Europa. Beispiel: Wohneigentumsquote. Während diese in Deutschland seit Jahren bei rund 43 Prozent stagniert, liegt sie in Kasachstan bei rund 98 Prozent. Die überwiegende Mehrzahl dieser privat genutzten Gebäude ist jedoch weder energetisch saniert noch barrierefrei. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gewinnen jedoch an Bedeutung und sind auch zentrale Themen der diesjährigen Weltausstellung Expo, die vom 10. Juni bis 10. September 2017 in der kasachischen Hauptstadt Astana stattfindet. Mit dem enormen Sanierungsbedarf offenbart sich auch die Notwendigkeit, in der Wohnungsverwaltung moderne Verbandsstrukturen zu etablieren.

DDIV entwickelt Strategien für Verwalter in der Region

Mit dem Projekt „Pro House” werden über einen Zeitraum von drei Jahren mit EU-Fördermitteln Kenntnisse und Erfahrungen vermittelt, um Lösungen für beide Länder zu entwickeln. So sollen Verwalter und weitere für die Sanierungsprozesse relevante Akteure für energetische Sanierungen qualifiziert werden. Im Rahmen des Kick-Off Meetings am 10. Juli in Astana stellt der DDIV die Wohnungsverwaltung in Deutschland und die umfassende Verbandsarbeit des DDIV vor.