DDIV Die Stimme
12.07.2017 - News

Bundestagswahl voraus: Die Wahlprogramme der Parteien unter der Lupe

In wenigen Wochen sind die Deutschen zur Wahl des 19. Deutschen Bundestages aufgerufen. Die Parteien haben sich bereits im Frühsommer inhaltlich positioniert und ihre Wahlprogramme veröffentlicht. Wir stellen Ihnen die Ideen, Argumente und Zielsetzungen aller im Bundestag vertretenen Parteien sowie der mit Aussicht auf Regierungsbeteiligung in den kommenden Wochen im DDIVnewsletter vor. Heute: Die CDU und die Schaffung besserer Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Familien.

Neubau ist der beste Mieterschutz

Die Christdemokraten möchten die Rahmenbedingungen und Anreize für Investitionen verbessern. Dafür soll die jährliche Normalabschreibungsrate für die Abnutzung von Gebäuden von 2 auf 3 Prozent erhöht werden. Eine einheitliche Musterbauordnung soll mehr Sicherheit für Neubauprojekte gewährleisten. Im Fokus stehen auch Familien, die beim Erwerb von Wohneigentum unterstützt werden sollen. Die CDU plädiert für die Einführung eines Baukindergeldes in Höhe von 1.200 Euro je Kind und pro Jahr. Darüber hinaus plant sie eine Absenkung der Grunderwerbsteuer durch einen Freibetrag.

Steuerlicher Sonderabschreibung für Sanierungen

Die Partei will auch bei der energetischen Gebäudesanierung neue Impulse setzen. So ist u. a. eine steuerliche Sonderabschreibung für die energetische Optimierung im Programm verankert. Eine Verschärfung der Mietpreisbremse oder eine Renaissance der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft finden sich dagegen nicht auf der CDU-Agenda. Dafür sollen alle Beteiligten von Bund, Ländern, Gemeinden sowie der Bau- und Wohnungswirtschaft noch im ersten Halbjahr 2018 auf einem „Wohnungsgipfel” gemeinsam Lösungsvorschläge erarbeiten und verbindliche Regelungen treffen.

Welche Ziele und Vorschläge die SPD verfolgt bzw. einbringen möchte, lesen Sie in der kommenden Ausgabe des DDIVnewsletters am 7. August.