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12.03.2015 - News

Langfristige Mietverhältnisse wichtiger als hohe Rendite

Private Vermieter bevorzugen langfristige Mietverhältnisse eher als hohe Renditen. Das hat aktuell eine Erhebung von Haus und Grund Deutschland ergeben. Demnach wurde in knapp 50 Prozent der erfassten Mietverhältnisse die Miete seit Vertragsschluss nicht erhöht. 27 Prozent der Befragten gaben an, ausschließlich bei einem Mieterwechsel die Miete zu erhöhen. Umfrage ergab zudem, dass die durchschnittliche Miethöhe 0,3 Prozent unter der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt.

Die Abweichung der Mieten ist umso stärker, je länger das Mietverhältnis besteht. Liegen diese im bundesweiten Durchschnitt während der ersten zwei Jahre eines Mietverhältnisses knapp 8 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete, sind sie nach fünf bis zehn Jahren bereits 1,5 Prozent darunter. Dauern Mietverhältnisse bereits 20 bis 30 Jahre an, betragen die monatlichen Kosten 8 Prozent weniger als die ortsübliche Vergleichsmiete.