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11.03.2015 - News

Absenkung der Kappungsgrenze in 45 Gemeinden Baden-Württembergs

In Teilen Baden-Württembergs wird die Erhöhung der Miete begrenzt. In festgelegten Gemeinden wird die Mieterhöhung von 20 auf 15 Prozent gesenkt. Seit Mai 2013 haben die Bundesländer dank des Mietrechtsänderungsgesetzes die Möglichkeit, die Kappungsgrenze für Mieterhöhungen in ausgewählten Gemeinden und in bestehenden Mietverträgen auf 15 Prozent zu senken. Den Entwurf der entsprechenden der Verordnung hat aktuell auch die Landesregierung in Stuttgart gebilligt.

Demnach soll die reduzierte Kappungsgrenze in 45 Gemeinden Baden-Württembergs eingeführt werden. Neben Stuttgart gehören auch Tübingen, Heidelberg, Ulm, Karlsruhe und Konstanz zu den ausgewählten Städten. Tritt die Rechtsverordnung in Kraft, dürfen die Mieten in bestehenden Mietverhältnissen innerhalb von drei Jahren lediglich um maximal 15 Prozent angehoben werden. In Gemeinden, die nicht ausgewählt wurden, bleibt es weiterhin beim Mieterhöhungssatz von 20 Prozent.

Seit Mai 2013 haben bereits Bayern, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Bremen, Schleswig-Holstein und Hessen regional neue Kappungsgrenzen eingeführt.