Ausgabe 15. Juli 2014

 
 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Immobilienverwalter/innen,

wir sind Weltmeister! Die meisten von Ihnen werden sicherlich am Sonntag mitgefiebert haben. Was für ein Turnier hat unsere Mannschaft gespielt! Verdient ist der Titel nach einem nur mäßigen Vorrundenauftakt. Mit dem Algerien-Spiel und dem schon fast legendären Mertesacker-Kommentar: „Wat woll'n se von mir?“ war jedem Zuschauer klar, da hat sich ein Team gefunden, was Großes erreichen will.

Teamarbeit, Leistungsbereitschaft und Ausdauer sind der Schlüssel zum Erfolg. Das gilt nicht nur für die Nationalmannschaft. Auch Sie, liebe Immobilienverwalter/innen, leisten jeden Tag aufs Neue Großes. Sie halten Ihre Mannschaft sowohl nach innen als auch nach außen zusammen. Sie sind zum Teil über Büroöffnungszeiten hinweg für Ihre Kunden da und zeigen Ausdauer bei langwierigen Projekten und Aufgaben. Wir finden, auch Sie haben einen Titel verdient. Wie wäre es mit dem „Immobilienverwalter des Jahres 2014“? Noch bis zum 25. Juli können Sie sich >>hier<< um den Titel der deutschen Verwalterlandschaft bewerben.

Und noch ein Hinweis: Bevor vielerorts die großen Schulferien beginnen, möchten wir Sie nochmals auf den 22. Deutschen Verwaltertag hinweisen. Seien Sie am 18. und 19. September im Estrel Hotel Berlin dabei und sichern Sie sich noch rasch ein Zimmer zum Vorzugspreis. Mehr Informationen finden Sie >>hier<<! Wir freuen uns auf Sie!

In diesem Sinne!

Ihre
Wolfgang D. Heckeler, Präsident
Steffen Haase, Vizepräsident
Martin Kaßler, Geschäftsführer

Ihr Dachverband Deutscher Immobilienverwalter - eine starke Gemeinschaft!

 

 
 

Aktuelles aus der Verwalter- und Immobilienwirtschaft



 



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Mindestlohn: zum Teil Haftungsrisiken für WEG und Eigentümer

Am vergangenen Freitag genehmigte der Bundesrat das Mindestlohngesetz. Demnach müssen auch Haus- und Immobilienverwaltungen einen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde zahlen. Gleichzeitig birgt das Gesetz nach Einschätzung des DDIV Haftungsrisiken für einige WEG und Eigentümer, wenn diese im Sinne des Gesetzes unternehmerisch tätig sind. Verwalter sollten daher bei der Beauftragung externer Firmen sicherstellen, dass Arbeitnehmern bspw. für die Treppenreinigung Mindestlohn gezahlt wird. Andernfalls könnten WEG oder Eigentümer in die Haftung genommen werden. Lesen Sie mehr…




 



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Berliner Initiative: Bestellerprinzip auch für den Immobilienkauf gefordert

Wer einen Makler beauftragt, muss auch für die Bezahlung sorgen. Das sieht der Referentenentwurf der großen Koalition vor. Allerdings gilt das nur für die Vermietung von Wohnimmobilien. Für deren Verkauf ist das Bestellerprinzip bislang nicht vorgesehen. Das soll sich nach Meinung des Berliner Senats ändern. Das Land Berlin plant daher eine Bundesratsinitiative, welche die Maklervergütung bundesweit neu regeln soll. Eine entsprechende Gesetzesvorlage ist für Spätsommer vorgesehen. Lesen Sie mehr…


 

 



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Neue Regeln: Widerrufsrecht bei Wohnungsvermittlung

Am 13. Juni 2014 ist das Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie in Kraft getreten. Damit gelten nun u.a. neue Regeln für Verträge über Wohnungsvermittlung, die im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen werden. So müssen Makler und Verwalter, die als Unternehmer wohnungsvermittelnd tätig sind, dem Verbraucher eine Widerrufsbelehrung zur Verfügung stellen. Die Mitgliedsunternehmen der DDIV-Landesverbände, können hierfür entsprechende Muster zur Widerrufsbelehrung im Intranet des DDIV oder über ihre Landesverbände abrufen. Zur Übersicht der DDIV-Landesverbände.


 




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Erbschaftssteuer auf dem Prüfstand

Das aktuelle Erbschaftssteuergesetz (ErbStG) sieht die Erben von Betriebsvermögen klar im Vorteil. Sie können im Gegensatz zu Erben eines Privatvermögens mit deutlichen Steuerersparnissen rechnen. Gegen diese Regelung der Erbschaftssteuerreform von 2009 hat der Bundesfinanzhof verfassungsrechtliche Bedenken geäußert. Nun prüft das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) das Gesetz auf Verfassungswidrigkeit. Eine erste mündliche Verhandlung dazu fand in der vergangenen Woche statt. Lesen Sie mehr…


 






 



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Betriebskosten nehmen zwei Drittel der Miete ein

Dass die Wohnnebenkosten steigen, ist nicht neu. Dass sie aktuell aber mit knapp zwei Drittel der Miete zu Buche schlagen, schon. Das nämlich zeigt der Betriebskostenspiegel des Deutschen Mieterbundes, nach dem Mieter durchschnittlich 2,20 Euro pro Quadratmeter im Monat für Heizung und Warmwasser aufbringen müssen. In der Hansestadt Hamburg sind es sogar 3,22 Euro. Lesen Sie mehr…


 

 



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Gemeinschaftsordnung ist Basis für WEG-Verwaltung

Die Gemeinschaftsordnung einer WEG bestimmt das Handeln des Verwalters mehr, als das Wohnungseigentumsgesetz. Daher ist die inhaltliche Ausgestaltung dieser auch von besonderer Bedeutung, so der Kölner Rechtsanwalt Dr. Michael Casser im Experteninterview. In seinem Vortrag auf dem diesjährigen 22. Deutschen Verwaltertag nimmt er sich diesem oft mit Streit behafteten Thema an, erklärt die Rolle einzelner Formulierungen und wirbt für eine moderne Ausgestaltung. Lesen Sie mehr.




 



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Kontrollen für KfW-Kredite gelockert

Die seit März 2013 geltenden strengeren Vorschriften bei der Vergabe von Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wurden gelockert. Bisher mussten Eigentümer, die ihre privat genutzte Immobilie energetisch sanieren und dafür die KfW-Förderung in Anspruch nehmen wollten, die Arbeiten von einem weiteren unabhängigen Gutachter bewerten lassen. So wollte das Bundeswirtschaftsministerium die Qualität der Sanierung sicherstellen. Nun ist der Gesetzgeber offenbar auf Initiative des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) wieder davon abgerückt. Lesen Sie mehr…


 


 



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Zahlungsmoral: Gesetz gegen Zahlungsverzug verabschiedet

Rechtzeitig vor der Sommerpause hat die Bundesregierung ein Gesetz gegen Zahlungsverzug auf den Weg gebracht. Damit werden unangemessen lange Zahlungs- und Abnahmefristen im Geschäftsverkehr deutlich eingeschränkt. Besonders Bau- und Handwerksunternehmen können so besser geschützt werden, da sie aufgrund der Vorleistungspflicht besonders unter schlechter Zahlungsmoral leiden. Lesen Sie mehr…






Tipps für den Verwalteralltag



 

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Gefragt…

In unregelmäßigen Abständen lässt der DDIV Persönlichkeiten aus der Wohnungswirtschaft und angrenzender Gebiete zu Wort kommen. In dieser Ausgabe lesen Sie ein Interview mit Martin Grzibek, Leiter Vertrieb bei der Hausbank München. Er berichtet über die Vergabe von WEG-Darlehen und erläutert die Möglichkeiten bei der Hausbank München. Lesen Sie mehr…

 

 

 
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BGH: Stillschweigender Vertragsschluss durch Stromverbrauch

Besteht kein schriftlicher Energieliefervertrag mit dem Energieversorger, obwohl der Mieter oder Pächter des Grundstücks Strom verbraucht, haftet der Eigentümer des Grundstücks nicht für die dadurch entstehenden Stromkosten. Allein zwischen dem Mieter oder Pächter kommt stillschweigend ein Versorgungsvertrag zustande. Lesen Sie mehr…



 


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BGH: Allgemeine Prozessführungskosten des Verwalters nicht erstattungsfähig

Wird ein Verwalter von der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) mit der Verteidigung gegen eine Beschlussanfechtungsklage beauftragt, hat die WEG nur einen Anspruch auf Erstattung der Kosten für die Wahrnehmung der Gerichtstermine. Der Aufwand des Verwalters für die allgemeine Prozessführung ist hingegen nicht erstattungsfähig. Lesen Sie mehr…



 


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Kündigung bestätigt: Raucher muss aus Wohnung ausziehen

Der Fall hat hohe Wellen geschlagen: Nach über 40 Jahren wurde einem rauchenden Mieter die Wohnung gekündigt. Die Vermieterin begründete dies mit der massiven Belästigung der Nachbarn durch den Tabakrauch. Das Landgericht Düsseldorf sah die körperliche Unversehrtheit der Nachbarn durch den Mieter gefährdet. Die Vermieterin bekam nun auch in zweiter Instanz Recht. Welche Regeln in Mehrfamilienhäusern gelten und wie es rechtlich dazu bestellt ist, das hat der DDIV zusammengefasst. Lesen Sie mehr…

 

 

 
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om

Förderung von kriminalpräventiven Maßnahmen

Die aktuelle Kriminalstatistik zeigt: die Zahl der Einbrüche in Deutschland steigt. Mit knapp 150.000 sind es so viele, wie seit 15 Jahren nicht mehr. Die KfW vergibt nun Kredite für kriminalpräventive Maßnahmen an Eigenheimbesitzer. Die Fördermittel werden im Rahmen der Programme „Energieeffizient Sanieren“ und "Altersgerecht Umbauen“ ausgegeben. Lesen Sie mehr…

 

 

 
 

Buchtipp: "Immobilien verwalten und vermieten" von Werner Siebe, Stiftung Warentest (Hrsg.)

Wer Eigentümer einer Wohnung oder eines Mehrfamilienhauses ist, muss zahlreiche gesetzliche Bestimmungen beachten. Und da Eigentum verpflichtet, müssen sich die Eigner zudem bestmöglich um die Immobilie kümmern. Nur so kann der Wert gesichert und bestenfalls gesteigert werden. Doch was bedeutet das im Alltag eines Immobilienbesitzers?

Der Ratgeber „Immobilien verwalten und vermieten“ der Stiftung Warentest richtet sich direkt an Vermieter, Selbstnutzer und Wohnungseigentümer in einem Mehrparteienhaus. Er informiert detailliert über Rechte und Pflichten in der Wohngemeinschaft. Der Leser erfährt Wissenswertes zur Eigentümergemeinschaft, Jahresabrechnung und Wirtschaftsplan, Beschlussfassungen sowie zu Modernisierungen und Vermietung der Wohnung.

Werner Siebe, "Immobilien verwalten und vermieten", Stiftung Warentest (Hrsg.) 2014, 208 Seiten, 24,90 Euro. ISBN: 978-3-86851-344-8

 

 



 



Dienstleister-News



 



EBZ Business School forscht zum Wasser

Die EBZ Business School und ein Konsortium bestehend aus insgesamt fünf Partnern forschen unter dem Titel „FUTURE WATER – Globale Wasserforschung in der Metropole Ruhr“ rund um das Thema Wasser. Besonderes Interesse liegt dabei auf der Wechselwirkung zwischen der Entwicklung von Gewässern und Quartieren. Im Rahmen des Programms „Fortschrittkollegs NRW“, wählte das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung diesen Zusammenschluss für eine Förderung aus. Lesen Sie mehr…




 



Buderus erweitert Leistungsspektrum

Buderus erweitert das Leistungsspektrum des im Jahr 2011 eingeführten Gas-Brennwertkessels Logano plus GB212 um eine 50 kW-Variante. Der bodenstehende Kessel eignet sich nun auch für den Einsatz in mittelgroßen Mehrfamilienhäusern. Durch die einfache hydraulische Installation in bestehenden Anlagen, ist der Gas-Brennwertkessel die ideale Modernisierungslösung für veraltete atmosphärische Gaskessel. Lesen Sie mehr…


 


  



Minol: Neuer Funk-Rauchwarnmelder mit Ferninspektion

Minol hat mit „Minoprotect 3 radio“ einen neuen Funk-Rauchwarnmelder auf den Markt gebracht. Der große Vorteil: der Rauchwarnmelder lässt sich aus der Ferne warten, ohne dass die Wohnung betreten werden muss. Dies führt zur deutlichen Entlastungen der Bewohner. Lesen Sie mehr…


 





Veranstaltungstipps: 15. Verwalterseminar am Gardasee des VDIV Baden-Württemberg


  

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Sichern Sie sich rasch einen der wenigen verfügbaren Restplätze und seien Sie vom 1. bis 3. September 2014 dabei! Das Gardasee-Seminar zum WEG-Recht für die Verwalterpraxis legt in diesem Jahr seine Schwerpunkte auf folgende Themen: Technische Verwaltung des Gemeinschaftseigentums und Anforderungen an den Verwalter, Veräußerungszustimmung als gefahrgeneigte Tätigkeit des Verwalters und aktuelle Fragen rund um die Eigentümerversammlung, sowie aktuelle Rechtsprechungen zur WEG.

Das ausführliche Programm sowie die Anmeldeunterlagen stehen >>hier<< zum Download bereit!



 



Veranstaltungs- und Seminarübersicht (Juli- September 2014)

>> Eine Übersicht der Landesverbände erhalten Sie hier! <<

Baden-Württemberg:

16.07.2014
Baden-Baden
Aktuelle Rechtsprechung zum WEG für die Verwalterpraxis

22.07.2014
Weingarten
Verwaltungsbeiratsschulung

16.09.2014
Neckarsulm
Aktuelles für die Wohnungswirtschaft

 

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Bayern:

Informationen zu allen Seminaren des VDIV Bayern finden Sie in der >>Seminarübersicht.

Zudem bietet der Verband bundesweite Onlineseminare an. Alle Infos dazu finden Sie >>hier.

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Berlin/Brandenburg:

>>Alle Seminare und Online-Anmeldemöglichkeit 

23.07.2014
Berlin
VDIV BB Online-Seminar

30.08.2014
Berlin
Verwaltungsbeiratsseminar

18./19.09.2014
Berlin
22. Deutsche Verwaltertag
>>Programm und Anmeldeunterlagen <<

Nordrhein-Westfalen:

29.08.2014
Burg Schnellenberg
Sommerseminar Attendorn 2014

08.09.2014
Köln
Mängelansprüche gegen den Bauträger

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Rheinland-Pfalz/Saarland:

11.09.2014
Saarbrücken
Konfliktmanagement: Erfolgreiche Strategien im Umgang mit Eigentümer und Mieter

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Schleswig-Holstein/Hamburg/ Mecklenburg-Vorpommern e.V.

16.09.2014
Hamburg
Aktuelle Miet-Rechtsprechung





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Herausgeber:
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Dorotheenstr. 35
10117 Berlin

Tel: 030-3009679-0
Fax: 030-3009679-21

Verantwortlich: Martin Kaßler
Redaktion: Stephanie Benusch, Martin Kaßler, Antje Katrin Piel